Eine Geschichte



Sie saßen allein auf einer Stufe der Treppe zu den Schlafgemächern der Schüler, die Luft war feucht, die Lichter flaterten und das große offene Fenster führte einen Blick auf das stille schwarze Wasser des Sees.
Kein Windstoß, alles Leben um sie herum schien sich in Luft aufgelöst zu haben. Dieser Moment war für sie allein, zeitlos...
Obwohl sie nur dort saßen, nicht trauten sich anzusehen, nicht sprachen, ein und aus atmeten,
wagte Edmond einen kurzen Blick auf ihr Profil. Es schien im Endlos lang gewesen zu sein, ihre langen dunklen Wimpern, die hellen Augen im Lichtschein, die Langen lockigen dunklen Haare, und die vollen rosigen Lippen, ist es nicht ein schöner Traum aus dem mann nicht mehr aufwachen will ?
Der Blick verlängerte sich... sie hob das Gesicht und er vertiefte sich in ihre grünen Augen.
„ darf ich deine Hand nehmen ?“, sie lächelte und ihre fingern vereinten sich auf seinem Schos.
Die sternende Nacht kamm hervor von den Wolken und spiegelte sich auf den See, die schönste Nacht die Edmond je gesehen hatte.
In Sarahs Kopf war alles verschommen und ihr wurde schwindelig, sie drückte seine Hand fester und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Sie schloß die Augen.
Wenn das hier vorbei war, würden sie weiter ihre altägliches Leben führen, das tat Edmond weh, so konnte er nicht wieder stehen sie zu fragen.
„ darf ich dich küssen ?“ Sie öffnete die Augen und sah ihn Schmerz verzehrt ins Gesicht.
„ ich möchte nicht das es endet“, langsam näherten sich ihre Gesichter und als sich ihre kühlen Lippen berührte, spürte er wie die Magie ihn aufsaugte. Er schreckte zusammen, als er verstand was er von ihr verlangte. „ das wollte ich nicht ... „
Sie streckte ihre Hand nach im aus, doch lies sie dann wieder sinken. „ warte... nein es ist meine Schuld“. Sarah hielt die Situation nicht aus und wandte sich zum gehen. Hass auf sich selbst fuhr in ihr hoch, immer rannte sie weg vor allem, vor der Angst, dem Risiko. Doch als er sie an ihr Handgelenk packte, und sie wurde rückwärts in seine Arme gedreht, konnte ihn nichts mehr zurück halten.
Edmond presste seine Lippen gegen ihre, es schmertze doch er würde nicht aufgeben.
Sie schloss die Augen und klammerte sich an ihn, als wollte sie diesen Moment nicht los lassen. Langsam lehnte Edmond ihren Körper nach vornen als wiege sie so viel wie eine Feder, er streichelte ihre Wangen und sie vergrub ihre Finger in seine Hellblonden Haare.

Als ein gedämpftes gemurmel aus dem Flur kam, zuckten Edmond und Sarah zusammen, sie standen von den Stufen auf und begrüßten die mistrauischen Passanten, Lehrer. Trotzdem waren sie erstaunt das sie kein Nachsitzen bekommen hatten weil sie noch zu so später Stunden in den Fluren waren.

Sie ging die Treppen hoch, noch immer nah bei ernander, Edmond hielt ihre Hand fest an seine Brust und sein Herz flaterte wie Feuer.
Und Sarah, Sarah spürte was Liebe war.
Sie konnte ihren Blick nicht von Edmond loslassen, wie schön er doch war, und wie er sich bewegte. Er führte sie durch Räume und Gänge, bis sie sich trennen sollten um ihre Wege ihn die Gemächer gingen.
Sie blieben stehen, Edmond holte seinen Zauberstab heraus, und flüsterte ihr ins Ohr „ Remende Feliciti „ , ein kleines Licht sprühte aus der Spizte des Stabes und in der Luft, vor Sarahs Augen formte sich ein Schmetterling, der dann mehrmals Flink um ihren Kopf flog.
Sie strahlte in an und er grinzte zurück.


„Guten Nacht“, „ Guten Nacht „ flüsterte Sarah zurück.
Edmond wartete noch bis Sarah in einer der Zimmer verschwand bis er auch sein Weg ging.
Diese Nacht würde Edmond keine Albträume haben.

Nächster Teil folgt....
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# Posté le samedi 18 juillet 2009 19:39